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Kommunale Klimaschutzkonzepte werden heute durch Maßnahmen zur direkten Energieeinsparung dominiert. Holz wird oft nur als »CO2-neutraler« Energieträger betrachtet. Dass und warum aber vor allem die stoffliche Nutzung von Holz besonders geeignet ist, zur Minderung von CO2-Emissionen beizutragen, ist vielen Planern, Bauherren und Kommunen kaum bewusst. Die konkreten Möglichkeiten dazu wurden im Projekt CO-2-OPT für den Landkreis Harburg exemplarisch untersucht und die Ergebnisse werden hier erstmals vorgestellt.

Holzgaube in Ziegeldach
Holzgaube in Ziegeldach

Gerade bei der energetischen Sanierung und der oft notwendigen Erweiterung des Gebäudebestandes bei Umnutzungen ist der Einsatz von Holzprodukten nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes besonders geboten. Bei Aufstockungen ist es z. B. auch vorteilhaft, dass Holz leicht ist und wegen seiner geringen Wärmeleitfähigkeit schlanke Wandaufbauten ermöglicht. Im Rahmen der Tagung wird auch dargestellt, wie der Holzbau durch planungsrechtliche Maßnahmen gestärkt werden kann. Es werden konkrete Umsetzungsbeispiele in Kommunen präsentiert.

Wenn man im Sinne des »cradle-to-cradle«-Prinzips beim Bauen bereits die Minimierung von Abfällen berücksichtigt, kann man dies durch leicht demontierbare Konstruktionsweisen und auch durch die Wiederverwendung von gebrauchten Bauteilen erfolgen. Auch bei Möbeln und Inneneinrichtungen muss nicht alles neu sein: Durch die Aufarbeitung gebrauchter Möbel lassen sich beispielsweise im Hotelbereich sogar »Ökopunkte« verdienen.

Diese Tagung richtet sich besonders an die Ersteller und Umsetzer von Klimaschutzprogrammen (Landkreise, Kommunen, Consultingunternehmen), Holzbauunternehmen, Architekten, Planer und Bauherren.

Weitere Informationen zum 3N Kompentenzzentrum, zum Projekt CO-2-OPT sowie eine Ausstellung zum modernen Holzbau finden Sie im »Niedersachsen-Pavillon« P32.

Diese Tagung wird gefördert aus Mitteln des »Waldklimafonds« und ist kostenfrei. Wegen der begrenzten Anzahl an Sitzplätzen wird um Anmeldung bis zum 17.5.2017 gebeten.


Aus Mitteln des Waldklimafonds gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Eckdaten

Termin:

22. Mai 2017

Teilnahmebeitrag:

kostenfrei

Ort:

Saal 15/16 im Convention Center des Messegeländes Hannover
Messegelände
30521 Hannover
Deutschland

Programm

13:00 Uhr

Begrüßungskaffee und Registrierung

13:30 Uhr

Einleitung: Das Projekt CO-2-OPT und die Nutzung seiner Ergebnisse für die Erstellung von Klimaschutzprogrammen
Dr. Ernst Kürsten und Tobias Röther | 3N Kompetenzzentrum e.V., Göttingen

14:00 Uhr

Grundlagen und Berechnungsmethoden zur CO2-Minderungswirkung der Holznutzung
Dipl.-Ing. Silv. Univ. Sebastian Rüter | Thünen Institut für Holzforschung, Hamburg

14:30 Uhr

Energetische Generalsanierung des Gymnasiums Sonthofen im laufenden Betrieb mit einer Holzfertigteilfassade und einer Aufstockung in Holzbauweise
Dipl.-Ing. (FH) Werner Haase | Karlstadt a.M.

15:00 Uhr

Kaffeepause

15:30 Uhr

Möglichkeiten zur Förderung des Holzbaus - Planungsrecht, Ausschreibungen und Ökosiegel im Bauwesen
Dr. Stefan Diederichs, Fachreferent für nachhaltiges Bauen | Behörde für Umwelt und Energie (BUE), Stadt Hamburg

16:00 Uhr

Der geplante Rückbau und der Marktplatz »Bauteilbörse« zur Förderung der Kaskadennutzung
Architektin Ute Dechantsreiter | Bundesverband bauteilnetz Deutschland e.V., Bremen

16:30 Uhr

Möglichkeiten für Handwerksbetriebe im Bereich Wieder- und Weiterverwendung von Holzprodukten und Möglichkeiten der Zertifizierung
Burkhard Brauer | Brauer GmbH Tischlerei, Freiburg/Elbe

17:00 Uhr

Fragen und Diskussion

17:30 Uhr

Ende der Tagung

Anmeldung

Pflichtfeld

Alle Informationen sowie das Formular für die Anmeldung per Fax oder E-Mail finden Sie noch einmal in unserem Veranstaltungsfalter.

Falter: Stoffliche Holznutzung als Element kommunaler Klimaschutzkonzepte [pdf; 0,6 MB]